MOMENT DES GEBENS

Helfen Sie sterbenden Kindern, ihren letzten Wunsch zu erfüllen

Passieren tut dabei sehr viel, nicht nur mit dem sterbenden Kind selbst, sondern namentlich auch mit den Helfern rund herum.

Unsere Charity-Mission

Wir helfen sterbenden Kindern, ihren letzten grossen Herzenswunsch zu erfüllen!

Wenn Kinder im Sterben liegen, ist damit die grösstmögliche Katastrophe in der Familie eingetroffen.
Nicht nur für das betroffene Kind selbst, sondern gleichzeitig für die ganze Familie.

Natürlich können wir keine sterbenden Kinder retten!
Doch können wir mit viel Herz und Erfahrung dem sterbenden
Kind etwas grossartiges anbieten:

die Erfüllung des letzten grossen Herzenswunsches

Wie machen wir das?

Ganz individuell, so wie das sterbende Kind es sich wünscht

Wir arbeiten nicht im stillen Kämmerlein und schon gar nicht nach einem festen Schema, sondern lassen uns leiten vom Herzenswunsch des Kindes.
Dabei werden wir begleitet von der Familie des sterbenden Kindes, dem medizinischen Personal und den notwendigen Helfern.

Alle gemeinsam suchen und finden einen Weg, diesen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Und als Dirigent waltet das sterbende Kind, das uns sagt, was toll ist und was nicht.

Vielfach hilft uns dabei eine aussenstehende grosszügige Person, die sich entschieden hat, hier und jetzt zu handeln und etwas zu ermöglichen, was sonst nicht möglich wäre.

Und manchmal – wenn diese grosszügige Person selbst mit dabei ist bei der Erfüllung des letzten Herzenswunsches – entstehen unglaubliche Freundschaften, die zwar kurz, aber ungemein intensiv und bereichernd sind. Gegenseitig. Und für alle Zeiten.

Vielfach hilft uns dabei eine aussenstehende grosszügige Person, die sich entschieden hat, hier und jetzt zu handeln und etwas zu ermöglichen, was sonst nicht möglich wäre.

Und manchmal – wenn diese grosszügige Person selbst mit dabei ist bei der Erfüllung des letzten Herzenswunsches – entstehen unglaubliche Freundschaften, die zwar kurz, aber ungemein intensiv und bereichernd sind. Gegenseitig. Und für alle Zeiten.

Warum machen wir das?

Diese strahlenden Augen, dieses herzhafte Lachen, diese feste Umarmung, dieser Seufzer, diese unglaubliche Dankbarkeit

Kindern beim Sterben zu begleiten ist unglaublich schwierig.
Ihren letzten Herzenswunsch zu erfüllen und zu erleben, was dabei alles passiert jedoch unglaublich befriedigend.

Passieren tut dabei sehr viel, nicht nur mit dem sterbenden Kind selbst, sondern namentlich auch mit den Helfern rund herum.
Unterstützung anbieten zu können bei der Realisierung von Lebensträumen Erwachsener ist etwas grossartiges, doch …

mithelfen zu können – und auch zu dürfen – bei der Realisierung von „letzten Wünschen“ von sterbenden Kindern ist etwas unbezahlbar Berührendes.
Hier paaren sich herzergreifende Emotionalität mit besten Absichten und kompetente Erfahrung mit Fingerspitzengefühl.

Dieser Moment des Gebens, dieser Moment des bedingungslosen Helfens ist für jeden Beteiligten ungeachtet des Alters etwas sehr persönliches, etwas sehr wertvolles und bleibt für immer in unserer Erinnerung.

Mithelfen zu können – und auch zu dürfen – bei der Realisierung von „letzten Wünschen“ von sterbenden Kindern ist etwas unbezahlbar Berührendes.
Hier paaren sich herzergreifende Emotionalität mit besten Absichten und kompetente Erfahrung mit Fingerspitzengefühl.

Dieser Moment des Gebens, dieser Moment des bedingungslosen Helfens ist für jeden Beteiligten ungeachtet des Alters etwas sehr persönliches, etwas sehr wertvolles und bleibt für immer in unserer Erinnerung.

Wie können SIE helfen?

Ganz einfach: es beginnt mit Ihrer Entscheidung es jetzt zu tun

Einem sterbenden Kind zu helfen ist ganz einfach.
Bis zum heutigen Tag sind die Menschen, die sich offenen Herzens entschieden haben etwas zu unternehmen und mitzuwirken auf diesen Wegen auf uns zugekommen:

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Mit Ihrer Kontaktaufnahme

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Mit Ihrer Spende

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Mit Ihrer geleisteter Arbeit als Freiwilliger

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Als „Wunsch-Fee“, die finanziert und auch mit dabei ist

Mit Ihrer Kontaktaufnahme

Mit Ihrer Spende

Mit Ihrer geleisteter Arbeit als Freiwilliger

Als „Wunsch-Fee“, die finanziert und auch mit dabei ist

Mit Ihrer Kontaktaufnahme

Der schnellste Weg

Senden Sie uns eine Email: charity(at)lifedream(dot)com

Oder rufen Sie uns an und kommen Sie mit uns ins persönliche Gespräch. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie: +41 56 496 85 17

Mit Ihrer Spende

Der einfachste Weg ist zu spenden.

Ein Betrag nach Wahl. Ein kleiner Betrag. Ein grosser Betrag. Oder ein mittlerer Betrag.

Dieser Betrag – und etwas Vertrauen in uns – bringt das Kind näher an die Erfüllung seines letzten Wunsches.

Mit Ihrer geleisteter Arbeit als Freiwilliger

Anstrengender als zu spenden, aber um Welten emotionaler

Vielfach können wir gemeinsam mit der Familie des sterbenden Kindes nicht alle Aufgaben bei der Wunsch-Erfüllung gleichzeitig und überall erfüllen.

Dabei sind wir auf Freiwillige angewiesen, junge wie alte, die uns dabei begleiten und unterstützen.

Als Gegenleistung bieten wir ein unvergleichbares Erlebnis mit langer Erinnerungskraft, ein Riesen-Dankeschön in Form von glänzenden Kinderaugen und Krokodilstränen.

Und natürlich auch eine Freiwilligen-Bestätigung und die Übernahme der direkt anfallenden Spesen.

Als „Wunsch-Fee“, die finanziert und auch mit dabei ist

Der Königsweg, ohne Zweifel!

In der Regel ist dies eine Person, die sich entschieden hat, die Erfüllung des Herzenswunsches vom sterbenden Kind entweder alleine oder mit einem „Wunsch-Fee-Partner“ zu übernehmen.

Die „Wunsch-Fee“ – oder das „Wunsch-Fee-Paar“ kommt nach dem Einverständnis des Kindes und dessen Eltern mit dem sterbenden Kind in direkten Kontakt und hat so die einmalige Chance, mitzuerleben, was spenden an Ort und Stelle bedeutet.

Keine Bange, wir lassen Sie nicht alleine, wir sind immer dabei und unterstützen Sie mit unserer ganzen Erfahrung und dem unbändigen Willen, es für das sterbende Kind „schön“ zu machen.

Die Kraft der persönlichen Entscheidung zu helfen, die Kraft des von Herzen gespendeten Geldes mitzuerleben hat eine unglaubliche Wirkung auf den Spender selbst. Es ist etwas vom Befriedigendsten, was im eigenen Leben auf einen wartet.
Ganz zu schweigen vom Glück des sterbenden Kindes, vor dem nahenden Tod noch den letzten Wunsch tatsächlich erfüllt zu erhalten.
Glauben Sie uns, Sie als erwachsener Spender werden von diesem Kind einiges mitnehmen können.

Unerwartetes. Wertvolles. Prägendes. Unvergessliches.

Als „Wunsch-Fee“, die finanziert und auch mit dabei ist

Der Königsweg, ohne Zweifel!

In der Regel ist dies eine Person, die sich entschieden hat, die Erfüllung des Herzenswunsches vom sterbenden Kind entweder alleine oder mit einem „Wunsch-Fee-Partner“ zu übernehmen.
Die „Wunsch-Fee“ – oder das „Wunsch-Fee-Paar“ kommt nach dem Einverständnis des Kindes und dessen Eltern mit dem sterbenden Kind in direkten Kontakt und hat so die einmalige Chance, mitzuerleben, was spenden an Ort und Stelle bedeutet.

Bange, wir lassen Sie nicht alleine, wir sind immer dabei und unterstützen Sie mit unserer ganzen Erfahrung und dem unbändigen Willen, es für das sterbende Kind „schön“ zu machen.

Die Kraft der persönlichen Entscheidung zu helfen, die Kraft des von Herzen gespendeten Geldes mitzuerleben hat eine unglaubliche Wirkung auf den Spender selbst. Es ist etwas vom Befriedigendsten, was im eigenen Leben auf einen wartet.
Ganz zu schweigen vom Glück des sterbenden Kindes, vor dem nahenden Tod noch den letzten Wunsch tatsächlich erfüllt zu erhalten.
Glauben Sie uns, Sie als erwachsener Spender werden von diesem Kind einiges mitnehmen können.

Unerwartetes. Wertvolles. Prägendes. Unvergessliches.

Anmeldung eines letzten Kinderwunsches

Der erste Schritt, dass Kinderaugen zu strahlen beginnen

Sind Sie die Eltern eines sterbenden Kindes?

Oder ein Familienmitglied, das helfen will?

Vielleicht ein medizinisch tätiger Mensch, der „etwas“ für das sterbende Kind unternehmen will?

—> Dann melden Sie sich bei uns

Trotz aller Emotion, die bei der Erfüllung eines letzten Kinderwunsches im Spiel ist, bedarf dieser Schritt etwas Ratio.

Seien Sie uns nicht böse, die Erfahrung hat uns bitter lernen lassen, dass dieser Anmelde-Prozess nicht frei von Regeln und Voraussetzungen sein darf.

Hier die „Spielregeln“ für die Anmeldung:

Wie ist die Anmeldung einzureichen?
Wer kann eine Anmeldung einreichen?
Wer kann KEINE Anmeldung einreichen?
Was muss die Anmeldung enthalten?
Wie ist die Anmeldung einzureichen?

Mittels diesem Formular und per Email an: charity(at)lifedream(dot)com

Wer kann eine Anmeldung einreichen?

1. das sterbende Kind, wenn es dazu in der Lage ist

2. selbstredend dessen Eltern

Wer kann KEINE Anmeldung einreichen?

(aus juristischen Gründen, namentlich bei der Weitergabe von medizinischen Angaben)

1. Familien-Mitglieder, die nicht im Besitz der elterlichen Gewalt sind

2. Freunde und Bekannte

3. Medizinische Fachkräfte, die das Kind begleiten

Selbstverständlich können all diese Personen die Eltern des Kindes auf Lifedream aufmerksam machen, oder uns auch eine Email auf charity(at)lifedream(dot)com senden, mit Angabe der Kontaktdaten der Eltern mit einer kurzen Beschreibung der Situation.
Wir werden dann mit den Eltern Kontakt aufnehmen und Ihnen den Anmeldeprozess erklären.

Was muss die Anmeldung enthalten?

1. Angaben zu den Eltern und dem Kind

2. Inhalt und Zeitfenster vom letzten Kinderwunsch des sterbenden Kindes

3. Beschreibung der medizinischen Situation mit Angabe der geschätzten verbleibenden Lebenszeit des Kindes

4. Bestätigung, dass ein von uns beauftragter Mediziner den behandelnden Arzt des Kindes kontaktieren kann

Welche Kinderwünsche können erfüllt werden?
Welche Art von Wünsche können wir leider nicht erfüllen?
Wo kann der letzte Kinderwunsch erfüllt werden?
Welche Kinderwünsche können erfüllt werden?

buchstäblich alles was machbar ist, vorausgesetzt, dass

1. die medizinische Situation dies zulässt

2. es tatsächlich der Wunsch des Kindes ist, und nicht derjenige von Dritten

Welche Art von Wünsche können wir leider nicht erfüllen?

Das sind namentlich die Wünsche, die mit dem medizinischen Zustand des Kindes in Zusammenhang stehen, bsp. genereller Wunsch nach „gesund werden“ oder „Behandlungskosten übernehmen“.

Das müssen wir entweder den Ärzten überlassen oder anderen Institutionen, die sich auf dieses Thema konzentrieren.

Lifedream widmet sich mit viel Herzblut der Aufgabe, Lebensträume von Erwachsenen und sterbenden Kindern zu erfüllen.

Wo kann der letzte Kinderwunsch erfüllt werden?

buchstäblich überall, sofern der Gesundheitszustand des sterbenden Kindes dies zulässt und auch wir dorthin reisen können und wollen (siehe auch https://lifedream.com/where-we-work/)

Noch einmal:

Seien Sie uns bitte nicht böse, dass wir diese Regeln aufstellen mussten. Leider hat uns die Erfahrung ganz bitter lernen lassen, dass dieser Anmelde-Prozess nicht frei von Regeln und Voraussetzungen sein darf.

Ansonsten werden wir hoffnungslos überrannt und/oder der Missbrauch nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Nach der Anmeldung via Email werden wir innert Wochenfrist auf Sie zukommen und die etwaigen nächsten Schritte gemeinsam festlegen.
Wir organisieren von A-Z alles, was zur Wunsch-Erfüllung benötigt wird.
Sie sind nicht allein – wir sind hier zu helfen.
Gemeinsam mit Ihnen werden wir etwas erreichen, was mit Geld nicht zu kaufen ist:

  • ein Lächeln von einem sterbenden Kind
  • ein Moment Glückseligkeit
  • Echte Freundschaft zu einem jungen Menschen

Wenn ein Kind stirbt

Ein ganz schwieriges Thema. Deshalb wagen wir uns daran

Kinder sollten nicht sterben.
Dafür ist in unseren Herzen einfach kein Platz.
Trotzdem stirbt das geliebte Kind.

Sie wollen helfen, aus tiefstem Herzen. Sie wollen Ihre Liebe, Ihre Fürsorge und Ihre eigene Lebenszeit einsetzen um zu helfen, doch Sie wissen nicht wie.

Sie sind überwältigt von Ihren Gefühlen, Sie können nicht mehr klar denken.

Ob Sie ein Elternteil, Familienmitglied, Freund oder Betreuer sind, vielleicht können Ihnen die folgenden Worte helfen, wie Sie Ihre Ängste und Sorgen in Taten verwandeln können.

Erste Schritte

Wahrscheinlich werden Sie die Tatsache des bevorstehenden Todes des Kindes zuerst negieren, im Laufe der Zeit jedoch lernen, dies zu akzeptieren.

Wie bei vielen anderen vor Ihnen werden Sie die Realität jedoch erst dann vollständig anerkennen – oder anerkennen müssen – wenn das geliebte Kind tatsächlich gestorben ist.

Machen Sie sich keine Vorwürfe. Das ist normal.

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Stellen Sie sich dieser brutalen Realität!

Egal, wie sehr es wehtut. Ja, das braucht Kraft, sehr viel Kraft. Doch dies ist der erste – und ungemein wichtige – Schritt, um dem sterbenden Kind zu helfen
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Sei immer ehrlich und aufrichtig

Das sterbende Kind wird verstehen – und manchmal sogar akzeptieren -, dass es bald sterben wird, aber bis zu diesem Moment will es noch spielen und lachen und so oft wie möglich in der Nähe von Familie und Freunden sein
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Kinder haben das Recht, Kinder zu sein

Alle Kinder – ob unheilbar krank oder nicht – haben das Recht, Kinder zu sein und Entscheidungen zu treffen, die ihr Leben beeinflussen. Lassen Sie das Kind es tun
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Die Reaktion der Erwachsenen bestimmt die Reaktion des Kindes

Die unheilbare Krankheit eines Kindes betrifft natürlich nicht nur das Kind selbst, sondern auf emotionaler Ebene auch jeden, der das Kind liebt.

Die Reaktion des Erwachsenen auf die Situation beeinflusst die Reaktion des Kindes. Wenn Sie also Erwachsene im direkten

Umfeld des Kindes unterstützen, unterstützen Sie so auch das sterbende Kind

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Hören Sie zu. Hören Sie einfach zu

Vor allem, wenn das sterbende Kind einfach „nur reden will“ – oder seine Eltern oder Geschwister.

Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie einfach nur zu.

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Schaffen Sie besondere, unvergessliche Momente

Helfen Sie dem sterbenden Kind, glücklich zu leben.

Fragen Sie das Kind, was es (noch) erleben möchte.

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Akzeptieren Sie, dass das Kind krank ist, todkrank!

Das wird zuerst nur im Kopf stattfinden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Sie dies auch in Ihrem Herzen annehmen
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Vergessen Sie dessen Geschwister nicht

Die ganze Aufmerksamkeit und Pflege ist auf das sterbende Kind gerichtet. In dieser Situation können sich die Geschwister emotional verlassen fühlen und können das Thema Tod höchstwahrscheinlich nicht alleine bewältigen.

Vergessen Sie sie nicht, versuchen Sie, ihren Bedürfnissen nach Wärme, Geborgenheit und Erklärung gerecht zu werden.

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Seien Sie manchmal einfach nur da

Bereiten Sie sich mental auf Situationen vor, in denen Worte nicht ausreichen können. Sind Sie dann einfach nur da.  

Doch klar und präsent und mit Ihrer ganzen Fürsorge.

Spenden Sie Ihre ganz persönliche Lebenszeit in diese Situation und in das Kind. Das ist das höchste Gut aus Ihrem Leben, das Sie geben können

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Stehen Sie Familienmitgliedern und engen Freunden zur Seite

Vielleicht können Sie als fürsorglicher Begleiter der Familie eine grosse Unterstützung und Hilfe auf praktische Weise sein. Manchmal helfen alltägliche Dinge, die Eltern zu entlasten, wie z.B. einkaufen gehen, die Wäsche waschen, die Wohnung in Ordnung halten oder die Geschwister zur Schule fahren. Helfen Sie, indem Sie den Eltern und Geschwistern eine Pause gönnen.
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Sind Sie so oft wie möglich beim Kind

Verbringen Sie ganz viel Zeit mit dem sterbenden Kind. 

Stellen Sie sicher, dass die Menschen, die dem sterbenden Kind am meisten bedeuten, so oft wie möglich dabei sind.

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Unterstützen Sie die Freundschaften des Kindes

Beziehungen zu Gleichaltrigen sind für Kinder sehr wichtig, und die Krankheit wird wahrscheinlich einige soziale und physische Barrieren für dessen Freundschaften schaffen.

Unterstützen Sie diese Freundschaften nach besten Kräften und organisieren Sie Besuche im Spital. Helfen Sie diesen befreundeten Kindern, Nachrichten hin und her zu senden, wenn ein persönlicher Kontakt nicht oder nicht mehr möglich ist.

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Stellen Sie sich dieser brutalen Realität!

Egal, wie sehr es wehtut. Ja, das braucht Kraft, sehr viel Kraft. Doch dies ist der erste – und ungemein wichtige – Schritt, um dem sterbenden Kind zu helfen
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Akzeptieren Sie, dass das Kind krank ist, todkrank!

Das wird zuerst nur im Kopf stattfinden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Sie dies auch in Ihrem Herzen annehmen
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Sei immer ehrlich und aufrichtig

Das sterbende Kind wird verstehen – und manchmal sogar akzeptieren -, dass es bald sterben wird, aber bis zu diesem Moment will es noch spielen und lachen und so oft wie möglich in der Nähe von Familie und Freunden sein
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Vergessen Sie dessen Geschwister nicht

Die ganze Aufmerksamkeit und Pflege ist auf das sterbende Kind gerichtet. In dieser Situation können sich die Geschwister emotional verlassen fühlen und können das Thema Tod höchstwahrscheinlich nicht alleine bewältigen.

Vergessen Sie sie nicht, versuchen Sie, ihren Bedürfnissen nach Wärme, Geborgenheit und Erklärung gerecht zu werden.

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Kinder haben das Recht, Kinder zu sein

Alle Kinder – ob unheilbar krank oder nicht – haben das Recht, Kinder zu sein und Entscheidungen zu treffen, die ihr Leben beeinflussen. Lassen Sie das Kind es tun
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Seien Sie manchmal einfach nur da

Bereiten Sie sich mental auf Situationen vor, in denen Worte nicht ausreichen können. Sind Sie dann einfach nur da.  

Doch klar und präsent und mit Ihrer ganzen Fürsorge.

Spenden Sie Ihre ganz persönliche Lebenszeit in diese Situation und in das Kind. Das ist das höchste Gut aus Ihrem Leben, das Sie geben können

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Die Reaktion der Erwachsenen bestimmt die Reaktion des Kindes

Die unheilbare Krankheit eines Kindes betrifft natürlich nicht nur das Kind selbst, sondern auf emotionaler Ebene auch jeden, der das Kind liebt.

Die Reaktion des Erwachsenen auf die Situation beeinflusst die Reaktion des Kindes. Wenn Sie also Erwachsene im direkten

Umfeld des Kindes unterstützen, unterstützen Sie so auch das sterbende Kind

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Stehen Sie Familienmitgliedern und engen Freunden zur Seite

Vielleicht können Sie als fürsorglicher Begleiter der Familie eine grosse Unterstützung und Hilfe auf praktische Weise sein. Manchmal helfen alltägliche Dinge, die Eltern zu entlasten, wie z.B. einkaufen gehen, die Wäsche waschen, die Wohnung in Ordnung halten oder die Geschwister zur Schule fahren. Helfen Sie, indem Sie den Eltern und Geschwistern eine Pause gönnen.
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Hören Sie zu. Hören Sie einfach zu

Vor allem, wenn das sterbende Kind einfach „nur reden will“ – oder seine Eltern oder Geschwister.

Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie einfach nur zu.

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Sind Sie so oft wie möglich beim Kind

Verbringen Sie ganz viel Zeit mit dem sterbenden Kind. 

Stellen Sie sicher, dass die Menschen, die dem sterbenden Kind am meisten bedeuten, so oft wie möglich dabei sind.

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Schaffen Sie besondere, unvergessliche Momente

Helfen Sie dem sterbenden Kind, glücklich zu leben.

Fragen Sie das Kind, was es (noch) erleben möchte.

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Unterstützen Sie die Freundschaften des Kindes

Beziehungen zu Gleichaltrigen sind für Kinder sehr wichtig, und die Krankheit wird wahrscheinlich einige soziale und physische Barrieren für dessen Freundschaften schaffen.

Unterstützen Sie diese Freundschaften nach besten Kräften und organisieren Sie Besuche im Spital. Helfen Sie diesen befreundeten Kindern, Nachrichten hin und her zu senden, wenn ein persönlicher Kontakt nicht oder nicht mehr möglich ist.

Unterschätzen Sie nicht die Fähigkeit des Kindes,
seine Situation zu verstehen

Kinder verstehen meist mehr, als wir denken.

Sie verdienen unseren Respekt und unser Mitgefühl – aber vor allem – unsere Aufrichtigkeit.

Viele Erwachsene glauben, dass Kinder das Thema Tod nicht begreifen können oder vor der Wahrheit oder vor sich selbst geschützt werden sollten.

Unsere Erfahrung mit sterbenden Kindern zeigt uns ein ganz anderes Bild. Sie würden erstaunt sein, was Sie als Erwachsener von einem sterbenden Kind lernen können, vorausgesetzt, es hat die nötige Zeit und unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und offen und ehrlich mit vertrauten Menschen darüber zu sprechen.

Wenn Sie als Erwachsener nicht ehrlich und direkt mit dem sterbenden Kind über seine Prognosen sprechen – und vor allem mit der dazu nötigen Zeit – kann es sich isoliert und alleine fühlen.

Unheilbar kranke Kinder sind hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, Details über ihre Krankheit herauszufinden und der Hoffnung, dass sie gar nicht krank sind.

Deshalb hören Sie zu Beginn des Gesprächs aufmerksam zu und ordnen Sie die Gefühle des Kindes richtig ein.

Teilen Sie Ihre Anliegen, sprechen Sie über Emotionen und Ängste, führen Sie einen offenen und gleichberechtigten Dialog, tun Sie Ihr Bestes, um alle – wirklich alle – Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen und zu beantworten.

Wenn Sie etwas nicht wissen, halten Sie sich daran und sagen Sie: “Ich weiß es nicht.”

Beantworten Sie einfach die Frage des Kindes. Überreagieren Sie nicht aufgrund Ihrer eigenen Angst, auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie es müssten.

Geben Sie dem sterbenden Kind keine falschen Hoffnungen, versuchen Sie nicht, es zu “schützen”, indem Sie über seinen Gesundheitszustand lügen.

Die Diskrepanz zwischen dieser falschen Hoffnung und dem Verhalten der Menschen wird sich schnell bemerkbar machen und das sterbende Kind wird verwirrt, frustriert und vielleicht sogar wütend werden.

Fördern Sie eine offene Kommunikation, aber zwingen Sie sie nicht herbei.

Das Privileg “Auf Wiedersehen”
sagen zu können

Es ist nicht natürlich, dass Eltern ihre Kinder überleben. Es gibt nichts Schwierigeres für Familien als den Tod eines eigenen Kindes.

Wenn das Kind beginnt, die Schwere der Krankheit zu verstehen, erklären Sie ihm, dass es wahrscheinlich sterben wird – in einer Sprache, die es verstehen kann.

Das ist wahrscheinlich das Schwerste, was Sie je getan haben!

Aber ehrliche Liebe ist das, was das sterbende Kind am meisten braucht.

Je nach Alter und Entwicklungsreife wird das Kind nicht sofort verstehen, was das bedeutet. Es wird anfangen, darüber nachzudenken und Fragen zu stellen.

Das sterbende Kind wird beginnen, den Begriff des Todes zu verinnerlichen, ein Verständnis der Zeit – nämlich der verbleibenden Zeit – aufzubauen und manchmal sogar den Wunsch zu äussern, sich von dem zu trennen, was nicht mehr wichtig erscheint, um sich nur noch um das Wesentliche zu kümmern.

Unterstützen Sie diesen Prozess, egal wie sehr er weh tut!

Begleiten Sie Ihr Kind auf dieser letzten Reise des Abschieds, in der Reihenfolge und Geschwindigkeit, die es selbst bestimmen wird und soll.

In der Regel bleibt am Ende nur noch sehr wenig Zeit und es besteht die Möglichkeit, dass der wichtige Abschied erst zur Hälfte geschafft ist oder ganz verpasst wird.

Nutzen Sie dieses Momentum solange es da ist auch für sich selbst und verabschieden Sie sich.

Das ist kein einfacher Prozess, nehmen Sie sich die Zeit, damit umzugehen.

Betrachten Sie diesen Abschied als Privileg.

Nehmen Sie es nicht für selbstverständlich!

Nach der Beerdigung werden Sie sehr froh sein, einen echten Abschied gehabt zu haben.
Er wird Ihnen helfen, besser mit der Trauer umzugehen.

WO TRAURIGE KINDERAUGEN SICH IN GLÄNZENDES STRAHLEN VERWANDELN

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